in der stille | werden wir durstig sein
lyrische betrachtungen
von Diana Jahr
da die zeichen auf sturm stehen
stricke ich dir keinen pulli
sondern einen vers
aus unkratzigen silben
Was, wenn wir erwachen in einer schwindelnden Zeit voll Sturm, voll Gedankengewitter, voll Kälte, die uns doch nichts angeht, uns aber frösteln lässt? Und was, wenn der Wind sich legt und die Stille uns lehrt und leert, bis uns dürstet? Dann braucht es Worte, die uns wärmen, uns tränken und uns daran erinnern, dass der Frühling bald kommt, denn in der Stille werden wir durstig sein.
Band I aus der Lyrikreihe dicht an dicht
→ Rezension literaturkritik.de
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14,00 €