Frühling 2020

Die Haikus in „Frühling 2020“ sind eine poetische Chronologie der Zeit zwischen dem 12. März und dem 28. April 2020. Jenem Frühling, der so ganz anders war.

Konkretheit und der Bezug auf die Gegenwart sind Kennzeichen von Haikus, dies trifft auf dieses Werk in ganz exemplarischer Weise zu. Die Haikus, die zuerst in dem Lyrik-Blog hannahbuchholz.wordpress.com erschienen sind, regen zum geistigen „Wach-Sein“, zum Nachdenken und zu kritischer Auseinandersetzung an – sowohl politisch im Außen als auch zur Selbstreflexion im Inneren.

Die Gedichte nehmen den Leser/die Leserin mit auf eine Reise durch ein poetisches Tagebuch: von Alltagsbeleuchtungen zu Fragen nach Freiheit, Verhältnismäßigkeiten, Selbstbestimmtheit und Sehnsucht. Lichtvollen Meditationen zur Natur und ihrem Frühlingserwachen stehen kritische Fragen und Anmerkungen zum Umgang mit Corona, Massenhysterie und politischem Wirrwarr gegenüber und spiegeln so die Gedanken und Gefühle wider, die wohl viele in dieser Zeit beschäftig(t)en.

In der „Frühlingshaft“ des Jahres 2020 entstanden, zeigt Hannah Buchholz mit diesem Buch die Notwendigkeit auf, die Verhältnisse zu hinterfragen, gegen den Strich zu denken und zu schreiben und sich trotz allem immer wieder auch darauf zu besinnen, was diese besondere Jahreszeit, den Frühling, ausmacht.

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